22. Kleinkunstfest 30. Juli bis 01. August 2004

Nachlese

"Wieder ein Kleinkunstfest vorbei! Von Freitag 30.Juli bis Sonntag 1.August gab´s Bier vom Container, Fleisch und Fisch vom Grill, diversen Antialk, Caipirinha und andere Alkoholika. Als Zuckerl diesmal eine Sonderabfüllung Pogorausch, das pralle Pils mit Aufschlag für "Saufen gegen Rechts" Der Sommer war auch endlich da und Vollmond obendrein.

Entschuldigen müssen wir uns bei Euch allen, Publikum und Bands für den schlechten Sound. Die Anlage, die wir uns für billig haben aufschwätzen lassen, war - freundlich ausgedrückt - unterdimensioniert. Ohne unermüdliche Schwerarbeit unseres Mischer-Technikers Thorsten und ohne den heldenhaften Einsatz der Twist-Leute zwecks Materialbeschaffung hätte man von den bis auf eine Ausnahme bestens aufgelegten Bands kaum was gehabt. Mehr dazu in den bald folgenden Presseberichten. Das wird nächstesmal auf jeden Fall wieder besser, selbst wenn´s uns wie letztes Jahr ´ne Stange Geld kosten sollte.

Das Team war diesmal deutlich stärker besetzt und auch freiwillige und kurzentschlossene Helfer und Helferinnen hatten wir genug. Dank Euch allen!

Am Schluß noch ein Aufruf: Bringt und die Kuh wieder! Jemand hat unsere alte selbstgebatikte und handgemalte Originalkleinkunstfahne von der Bühne geklaut. Solche Schweine laufen leider auch rum beim Pfadifest! Für die Wiederbeschaffung gibt´s immerwährenden Dank und eine fette Überraschung.

Das ist sie mehr oder weniger ...
kuh

Aber wir lassen´s uns nicht verdrießen: Auch nächstes Jahr wird die Kuh wieder fliegen am letzten Wochenende im Juli.

Bis dann, cu, PM.

Und als Nachschlag, nicht ganz ohne Bezug, hauptsächlich aber weil´s mir so gut gefällt, ein Gedicht aus der Titanic.

Prolegomena zu einer Kritik des geschwächten Sensoriums

Herbstschwalben unter Julilicht
Die nasse Haut durchwindet
Wer diesen halben Juli nicht
Zur Gänze scheiße findet

Der weiß nicht, daß die Jahreszeit
Bislang zu kalt gewesen
Und scheidet der noch tiefes Leid
Von Glück? Noch Strand von Tresen?

Noch Herbig von Jean-Luc Godard?
Und Hering noch von Zander?
Nein, denn sein Sinnesapparard
Ist schwach, ja durcheinander

Doch scheiden soll man, bitte sehr!
Indes kommt gar der Barsch noch
Für diesen Schwachkopf aus dem - Meer!
Zum Teufel, was ein Arschloch!

Süß, heißt ihm salzig! Und warum?
Ei, höret mein Vermächtnis:
Nicht stark ist das Sensorium
Zumal wenn es geschwächt is...

Thomas Gsella,
erschienen in
titaniclogo
August 2004

Presse:
Geretsrieder Merkur 02.08.2004
Süddeutsche Zeitung 02.08.2004

Das Programm 2004

Freitag 30. Juli
20:00 UhrHunters of the pure Sound
Zwischen Softrock und Heavy Metall.
20:45 UhrTwist
Gute Freunde kommen wieder, mit neuem Programm in alter metallener Härte. Die ultimative Ex-Saftladenzivi-Band.
22:00 UhrDiamond Rose
Die Mudder vom Kudder kann leider nicht. Aber sie schickt uns Newcomer, frisch aus der Presse: Rock mit Hüten.
23:00 UhrSoundonauten
Ganz schön vielschichtig: Astro Rock, Space Raggae, Groove Rock
Samstag 31. Juli
Am Nachmittag findet wie immer der Kinder- und Familiennachmittag statt
19:30 UhrCotton Candy
Emo-Core aus der Oberpfalz mit zwei Sängerinnen
20:30 UhrOok.dat.nOg
Die Spaßpunker sind wieder da: schnell, hart und laut!
21:45 UhrSpika in Snüzz
Punk aus München: Wer sie auf dem Libartären Camp 2003 erlebt hat, wird wiederkommen. Wer nicht, bekommt seine zweite Chance.
22:45 UhrDepressive Fröhlichkeiten
Ein Name, ein Programm!
Sonntag 01. August
Vormittags Arrabiata
Zum Abbauen, Aufräumen und Nachglühen entspannter Mittelaltersound